Qualitative Analyse: Wie man seine Daten kodiert und effektiv analysiert Lösungen Startseite Blog Lösungen Qualitative Analyse: Wie man seine Daten kodiert und effektiv analysiert 27/02/2026 Die qualitative Analyse ist der zentrale Schritt eines Forschungsprojekts in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Nach der Erhebung und Aufbereitung der Daten (Interviews, Beobachtungen, Dokumente usw.) zielt sie darauf ab, die gesammelten Informationen gründlich zu interpretieren, Bedeutung herauszuarbeiten, bedeutende Themen zu identifizieren und die zugrunde liegenden Beziehungen zwischen verschiedenen Phänomenen zu verstehen. In dieser Phase nimmt die Forschung wirklich Gestalt an – von Rohdaten hin zu begründeten und verteidigbaren Ergebnissen. Die qualitative Analyse stützt sich hauptsächlich auf das thematische Kodieren – ein Vorgehen, bei dem relevante Textstellen identifiziert, markiert und nach definierten Konzepten oder Kategorien gruppiert werden. Sie kann induktiv sein (wenn die Themen direkt aus den Daten entstehen), deduktiv (wenn sie durch ein bestehendes theoretisches Rahmenwerk geleitet wird) oder abduktiv (wenn sie zwischen Feldbeobachtung und konzeptioneller Reflexion wechselt). Dieser Schritt erfordert große methodische Strenge: Entscheidungen dokumentieren, die Kohärenz des Codesystems überprüfen, die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen gewährleisten und eine reflexive Haltung gegenüber möglichen Verzerrungen einnehmen. Dieser Artikel bietet einen vollständigen Leitfaden, um die qualitative Analyse zu verstehen und erfolgreich umzusetzen: die Schritte, die Kodiermethoden sowie bewährte Verfahren zur Sicherstellung zuverlässiger Ergebnisse. Was ist qualitative Analyse? Die Analysephase ist das Herzstück jedes Projekts der qualitativen Analyse. Sie folgt auf die Datenerhebung und -aufbereitung – sei es durch Interviews, Beobachtungen, Dokumente, Archive oder multimediale Inhalte – und besteht darin, die gesammelten Informationen eingehend zu untersuchen, um ein Phänomen zu verstehen, bedeutende Themen herauszuarbeiten und eine begründete Interpretation zu entwickeln. Im Gegensatz zur quantitativen Analyse, die auf Zahlen und statistischen Tests beruht, arbeitet die qualitative Analyse mit Text-, Bild- oder Tondaten und versucht in erster Linie, den Erfahrungen und Aussagen Sinn zu verleihen. 1. Ziele der qualitativen Analyse Die qualitative Analyse erfüllt einen doppelten Anspruch: Eine soziale oder menschliche Realität differenziert beschreiben, unter Berücksichtigung von Nuancen, Widersprüchen und des Kontexts, in dem sich die Teilnehmenden äußern. Ein interpretatives Verständnis erzeugen, das über die reine Wiedergabe hinausgeht. Die qualitative Analyse zielt darauf ab, erklärende Hypothesen oder Verständnismodelle auf Grundlage der erhobenen Daten zu entwickeln. Diese Herangehensweise erfordert das Erkennen von Themen, den Vergleich von Perspektiven, das Aufspüren von Gemeinsamkeiten, Unterschieden und bedeutsamen Auslassungen. So werden Beziehungen oder zugrunde liegende Mechanismen sichtbar, die bei der ersten Lektüre der Daten noch verborgen bleiben. 2. Drei grundlegende Analyseansätze Die qualitative Analyse stützt sich auf drei Hauptlogiken, die oft innerhalb desselben Projekts kombiniert werden: Induktiver Ansatz: Themen entstehen direkt aus den Daten, ohne vorab festgelegte Kategorien. Ideal für explorative Forschung oder bei Themen mit wenig theoretischer Vorarbeit.Beispiel: Begriffe wie „Isolation“ oder „Autonomie“ tauchen spontan in Interviews mit Fernstudierenden auf. Deduktiver Ansatz: Die Analyse folgt einem Raster, das auf einem theoretischen Rahmen oder zu prüfenden Hypothesen basiert.Beispiel: Anwendung des TAM-Modells (Technology Acceptance Model) zur Untersuchung der Nutzung digitaler Tools. Gemischter Ansatz, sogenannter abduktiver Ansatz: Kombination aus Induktion und Deduktion, mit einem ständigen Wechselspiel zwischen Daten und Theorie zur schrittweisen Verfeinerung der Kategorien. Diese Ansätze schließen sich nicht gegenseitig aus – viele Forschungsprojekte beginnen induktiv und stützen sich später auf deduktive oder gemischte Logiken. 3. Zentrale Arbeitsschritte der qualitativen Analyse Unabhängig vom gewählten Ansatz basiert die qualitative Analyse auf mehreren aufeinanderfolgenden Schritten: Thematische Kodierung: Markieren und Etikettieren relevanter Auszüge im Korpus zur Zuordnung zu Konzepten oder Kategorien. Quellenklassifizierung: Vergleich der Daten anhand von Variablen (z. B. Alter, Geschlecht, Ort, Art der Erfahrung). Suche nach Regelmäßigkeiten und Kontrasten: Aufzeigen von Übereinstimmungen, Unterschieden oder besonderen Ausnahmen. Aufbau von Beziehungen und interpretativen Modellen: Verstehen von Dynamiken oder zugrunde liegenden Prozessen. Reflexivität: Fähigkeit der Forschenden, ihre eigenen methodischen und interpretativen Entscheidungen sowie mögliche Verzerrungen kritisch zu hinterfragen. 4. Die Rolle der Interpretation Qualitative Analyse beschränkt sich nicht auf das Zerschneiden und Etikettieren von Daten. Ihr Ziel ist es, eine begründete Interpretation zu entwickeln, gestützt auf empirische Belege (z. B. Zitate aus Interviews, präzise Beobachtungen) und verbunden mit einem theoretischen oder konzeptionellen Rahmen. Diese Interpretation ist nicht eindeutig – mehrere Lesarten können möglich sein. Entscheidend ist, dass sie begründet, transparent in ihrer Herleitung und konsistent mit den Daten ist. Die qualitative Analyse ist somit ein intellektueller und methodisch komplexer Prozess, der Strenge, Kreativität und Reflexion vereint. Er erfordert eine klare Strukturierung des Korpus, eine detaillierte Dokumentation der getroffenen Entscheidungen und kontinuierliche Wachsamkeit zur Gewährleistung der Ergebnisvalidität. Die wichtigsten Schritte der qualitativen Analyse Die qualitative Analyse ist ein progressiver und iterativer Prozess, der sich schrittweise aus der Auseinandersetzung der Forschenden mit ihren Daten entwickelt. Auch wenn einzelne Disziplinen oder Projekte unterschiedliche Varianten bevorzugen, gliedern sich die meisten qualitativen Analysen in grundlegende Etappen. Diese Schritte verlaufen nicht strikt linear – Forschende kehren oft zurück, passen Entscheidungen an und vertiefen ihre Interpretationen im Verlauf des Prozesses. Den Korpus vorbereitenAudioaufnahmen transkribieren, Daten anonymisieren[KG3.1], Dateien bereinigen und Quellen (nach Datum, Typ, Teilnehmenden) für eine reibungslose Nutzung sortieren. In die Daten eintauchenLesen und wiederholt lesen, um sich mit dem Inhalt vertraut zu machen, erste Ideen zu erkennen und Eindrücke in Reflexionsmemos festzuhalten. Daten kodierenDen Text in bedeutungshaltige Einheiten aufteilen und mit Etiketten (Codes) versehen, die ein Thema oder Konzept darstellen. Kodierung kann induktiv, deduktiv oder gemischt erfolgen. Strukturieren und vergleichenCodes zu Kategorien bündeln, Daten nach Profilen oder Kontexten kreuzen, Regelmäßigkeiten, Unterschiede und Ausnahmen beobachten. Visualisieren und interpretierenDiagramme, Matrizen oder Konzeptkarten verwenden, um Verbindungen zwischen Themen darzustellen und eine fundierte Interpretation zu entwickeln. Dokumentieren und validierenAnalytische Entscheidungen festhalten (z. B. im Kodierjournal) und Kohärenz durch Cross-Readings oder Intercoder-Reliabilität prüfen. Methoden und Strategien der Kodierung Die Kodierung bildet das zentrale Fundament der qualitativen Analyse. Sie ermöglicht es, oft umfangreiche und komplexe Daten zu strukturieren – in bedeutungshaltige Einheiten, die verglichen, gruppiert und interpretiert werden können. Weit entfernt von einem rein technischen Vorgang ist es eine geistige Arbeit, die Überlegung, Konsistenz und Genauigkeit erfordert. Dieser Abschnitt stellt die wichtigsten Kodierungsansätze sowie praktische Strategien vor, die eine zuverlässige und nachvollziehbare Analyse gewährleisten. 1. Kodierungsansätze: induktiv, deduktiv, gemischt a) Induktive Kodierung: die Themen aus den Daten herausarbeiten Die induktive Kodierung basiert auf der Annahme, dass die Daten ihre eigenen Bedeutungsstrukturen enthalten. Der Forschende liest und liest erneut die Transkriptionen ohne vorgegebenes Raster und erstellt schrittweise Codes auf Grundlage des Erkannten. Konkretes Beispiel: In einer explorativen Studie zur Erfahrung von Fernstudierenden können Codes wie Isolation, Autonomie oder digitale Erschöpfung spontan aus den Aussagen der Teilnehmenden entstehen, ohne dass sie im Voraus definiert wurden. Vorteile: Offenheit für das Unerwartete, starke Verankerung in der gelebten Erfahrung. Grenzen: Zeitaufwendig, stärker der Subjektivität des Forschenden ausgesetzt. b) Deduktive Kodierung: ein vorgegebenes konzeptuelles Raster anwenden Die deduktive Kodierung stützt sich auf einen bestehenden theoretischen oder konzeptuellen Rahmen, der aus der Literatur oder aus zu überprüfenden Hypothesen stammt. Die Daten werden mithilfe dieses Rasters untersucht, um festgelegte Konzepte zu bestätigen, zu widerlegen oder zu nuancieren. Konkretes Beispiel: Zur Untersuchung der Nutzung digitaler Werkzeuge in Unternehmen kann der Forschende ein Raster auf Basis des TAM-Modells (Technology Acceptance Model) verwenden, mit Codes wie wahrgenommener Nutzen, Benutzerfreundlichkeit oder Nutzungsabsicht. Vorteile: Zeitersparnis, Vergleichbarkeit mit anderen Studien, Hypothesentest möglich. Grenzen: Gefahr, die Daten in unpassende Kategorien zu pressen; weniger Raum für neue Themen. c) Gemischte Kodierung: induktiven und deduktiven Ansatz kombinieren In den meisten Projekten wählen Forschende einen gemischten Ansatz. Sie beginnen mit einem vorgegebenen Raster (deduktiver Ansatz) und bleiben gleichzeitig offen für neue Themen, die aus den Daten hervorgehen (induktiver Ansatz). Konkretes Beispiel: Eine Forscherin im Bereich Public Health analysiert die Therapieadhärenz. Sie beginnt mit einem Raster basierend auf Adhärenztheorien und ergänzt es später um neue Codes wie familiärer Einfluss oder Stress durch Nebenwirkungen. Vorteile: Balance zwischen theoretischem Rahmen und Offenheit gegenüber den Daten, schrittweise Erweiterung des Rasters. Grenzen: Erfordert eine sorgfältige Dokumentation, um Änderungen oder neue Codes zu begründen. 2. Kodierungstechniken Neben den Ansätzen können verschiedene Techniken eingesetzt werden, um die Kodierung präziser und analytischer zu gestalten: Offene Kodierung: freie Identifikation von Themen und Konzepten direkt im Text, ohne anfängliche Hierarchie. Axiale Kodierung: Verknüpfung von Codes untereinander zur Bildung breiterer Kategorien und zum Verständnis von Zusammenhängen (z. B. Kausalität, Bedingungen, Folgen). Selektive Kodierung: Konzentration auf zentrale Kategorien, die das gesamte Korpus strukturieren, mit dem Ziel, eine Theorie oder ein interpretatives Modell zu entwickeln. Deskriptive Kodierung: Vergabe von faktischen Etiketten (Wer, Was, Wo) zur Organisation der Informationen. Interpretative oder analytische Kodierung: über die Beschreibung hinausgehen, um Bedeutungen, Erklärungsmechanismen oder abstraktere Konzepte zuzuordnen. Diese Techniken werden häufig nacheinander eingesetzt, im Laufe der wiederholten Durchsicht des Datenkorpus. 3. Gute Praktiken für eine zuverlässige qualitative Kodierung Unabhängig von der gewählten Herangehensweise oder Technik stärken folgende Empfehlungen die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit der Kodierung: Ein dynamisches Codebuch erstellen: Jeder Code sollte einen klaren Namen, eine präzise Definition, Einschluss-/Ausschlusskriterien und konkrete Beispiele enthalten. Den Korpus regelmäßig durchlesen, um vorschnelle Interpretationen zu vermeiden und Codes gegebenenfalls anzupassen. Die Kodierstruktur fortlaufend überarbeiten, durch Zusammenführen redundanter Codes, Hierarchisierung der Kategorien und Klärung der Definitionen. Methodische Entscheidungen dokumentieren, z. B. in einem Kodierjournal oder in Memos, um den Prozess transparent zu gestalten. Die Kohärenz der Kodierung überprüfen, durch erneutes Lesen bereits kodierter Auszüge oder durch gegenseitige Kodierung im Team (Intercoder-Reliabilität). Die Kodierung ist somit ein iterativer und reflexiver Prozess, der Schritt für Schritt die analytische Struktur des Projekts aufbaut. Sorgfältig durchgeführt, bildet sie das tragende Gerüst, auf dem die gesamte Interpretation der Daten basiert. Qualitative Analyse organisieren und absichern Die qualitative Analyse basiert auf einem rigorosen Prozess, der sich nicht auf das bloße Kodieren der Daten beschränkt. Um wissenschaftlich glaubwürdig und verteidigbar zu sein, muss sie organisiert, dokumentiert und regelmäßig überprüft werden. Eine schlecht strukturierte Analyse kann zu Inkohärenzen, Verzerrungen oder schwer nachvollziehbaren Schlussfolgerungen führen. 1. Das Codebook: ein zentrales Instrument zur Strukturierung der Analyse Das Codebook (oder Codebuch) ist ein lebendiges Dokument, das alle im Projekt verwendeten Codes und deren Definitionen enthält. Es umfasst in der Regel: Den Namen des Codes, Seinen Geltungsbereich (was er abdeckt und was nicht), Einschluss- und Ausschlusskriterien, Typische Zitate als Beispiele, Hierarchische Beziehungen zu anderen Codes. Das Codebook hilft, eine Konsistenz bei der Anwendung der Codes sicherzustellen – besonders bei Projekten mit mehreren Forschenden – und erleichtert wiederholte Überarbeitungen. 2. Entscheidungen in einem Methodentagebuch dokumentieren Die qualitative Analyse umfasst viele Entscheidungen (Erstellung, Änderung oder Löschung von Codes, Auswahl bestimmter Daten, Anpassung des Analysekontexts). Ein methodologisches Journal oder Kodiertagebuch dient dazu: die Gründe jeder Entscheidung zu dokumentieren, um Transparenz zu gewährleisten, Zweifel oder alternative Überlegungen festzuhalten, die Entwicklung des Denkprozesses im Laufe der Analyse nachzuvollziehen. Diese Nachvollziehbarkeit ist sowohl für die Rechtfertigung der Methodik gegenüber einem Prüfungsausschuss, in einer Veröffentlichung oder im Abschlussbericht nützlich, als auch zur Wahrung der Kohärenz des Projekts. 3. Genauigkeit und Konsistenz der Kodierung gewährleisten Zuverlässigkeit ist ein zentrales Qualitätskriterium in der qualitativen Forschung. Hier einige bewährte Praktiken: bereits kodierte Passagen regelmäßig überprüfen, um Konsistenz sicherzustellen, eine Stichprobe von Daten erneut kodieren, um die Stabilität der Codes zu testen, gegenseitiges Kodieren durchführen (Interkodierer-Zuverlässigkeit) in Teamprojekten und Abweichungen besprechen, die Code-Struktur überarbeiten, wenn Inkohärenzen auftauchen, anstatt redundante oder unklare Codes hinzuzufügen. 4. Die Daten strukturieren, um die Interpretation zu erleichtern Neben dem Kodieren ist auch die Organisation des Korpus entscheidend: Quellen nach Typ, Kontext oder Teilnehmendenprofil klassifizieren, Metadaten zuordnen (Alter, Geschlecht, Funktion, Standort…) zu jeder Quelle, um vergleichende Analysen zu ermöglichen, Codes in hierarchische Kategorien gruppieren, um eine zu lange Liste zu vermeiden und globale Themen leichter herauszuarbeiten. Eine gute Strukturierung bereitet den nächsten Analyseschritt vor: den Vergleich, die Visualisierung und Interpretation der Ergebnisse. 5. Visualisierungswerkzeuge einsetzen, um Zusammenhänge zu erforschen Grafische Darstellungen helfen, die Beziehungen zwischen verschiedenen Themen besser zu verstehen und die Interpretation zu vertiefen. Mögliche Formen: Kreuztabellen (z. B. Thema/Profil der Teilnehmenden), konzeptuelle Karten, die Beziehungen zwischen Codes zeigen, Matrizen, um das gemeinsame Auftreten von Themen in den Daten zu erkennen, Beziehungsdiagramme oder Modelle, die bei der Konstruktion eines erklärenden Modells helfen. Diese Visualisierungen sind kein Endergebnis, sondern ein Hilfsmittel zur Reflexion und wissenschaftlichen Argumentation. 6. Eine reflexive Haltung einnehmen Qualitative Analyse ist niemals neutral. Der Forschende muss kontinuierlich seine eigene Rolle hinterfragen im Analyseprozess: Inwiefern beeinflussen seine Ausgangshypothesen die Kodierung? Besteht ein Risiko für Überinterpretation oder Auslassung? Verfälschen gewisse Verzerrungen (z. B. Stichprobe, Erhebungsbedingungen) die Ergebnisse? Die Reflexivität, festgehalten in analytischen Memos, stärkt die Validität und Glaubwürdigkeit der finalen Interpretation. Die qualitative Analyse zu organisieren und abzusichern bedeutet, eine klare, transparente und systematische Argumentationskette aufzubauen. Diese Struktur verleiht der Analyse Glaubwürdigkeit und bereitet die abschließende Interpretationsphase vor, in der kodierte Daten in überzeugende und aussagekräftige Ergebnisse überführt werden. Unsere Lösungen für eine erfolgreiche qualitative Analyse Als weltweit anerkanntes Referenzprogramm ermöglicht NVivo eine präzise und tiefgehende Analyse qualitativer Daten. Entwickelt für Forschende, Akademiker*innen und Fachleute, zentralisiert es all Ihre Materialien (Texte, Interviews, Videos, Beobachtungen…) in einem einzigen Arbeitsbereich und erleichtert so deren Organisation, Kodierung und Auswertung.NVivo bietet eine flexible Benutzeroberfläche, mit der Sie Ihre Daten manuell oder automatisch kodieren können – durch die Erstellung thematischer Knoten, Klassifikationen und Annotationen. Sie können Vorkommen identifizieren, gruppieren und im gesamten Korpus vergleichen – je nach induktivem, deduktivem oder gemischtem Ansatz.Die intelligenten Funktionen – unterstützt durch den Lumivero AI Assistant – beschleunigen Ihre Analyse, indem sie Themen vorschlagen, Daten zusammenfassen und wichtige Informationen hervorheben, während Sie gleichzeitig die volle Kontrolle über Ihre methodischen Entscheidungen behalten.NVivo wird in zahlreichen Forschungsfeldern eingesetzt und unterstützt die Erkennung von Zusammenhängen, Trends und Widersprüchen innerhalb der Daten. Es bietet leistungsstarke Werkzeuge zur Visualisierung von Ergebnissen und zur Entwicklung einer fundierten Analyse – bereit für die Integration in eine wissenschaftliche Arbeit, einen Bericht oder eine Publikation.Mit dieser Lösung verwandeln sich Ihre Rohdaten in echtes Wissen.Mehr über NVivo erfahren Fazit: Qualitative Analyse zur Aufdeckung verborgener Bedeutung in den Daten Die qualitative Analyse stellt eine zentrale Phase in jedem Forschungsprojekt dar, das darauf abzielt, menschliche, soziale oder berufliche Phänomene tiefgehend zu verstehen. Sie ermöglicht es, von Rohdaten zu einem fundierten Verständnis der untersuchten Phänomene überzugehen. Dieser Schritt beruht auf einem anspruchsvollen Prozess: Eintauchen in die Daten, durchdachte Kodierung, systematischer Vergleich, Untersuchung von Zusammenhängen und kontinuierliche Reflexion. Eine fundierte qualitative Analyse beschränkt sich nicht auf das Kategorisieren von Auszügen. Sie besteht darin, eine transparente und nachvollziehbare Argumentation zu entwickeln, die in der Lage ist, die Forschungsfrage zu beantworten und die wissenschaftliche oder fachliche Reflexion zu bereichern. Digitale Werkzeuge wie NVivo können diesen Prozess unterstützen, indem sie die Strukturierung des Korpus, die thematische Exploration und die Dokumentation des Denkwegs erleichtern. Sie automatisieren den Denkprozess nicht, bieten aber eine leistungsstarke Arbeitsumgebung, um Zeit zu sparen, die Strenge zu erhöhen und Ergebnisse zu visualisieren. Durch die Kombination aus Methodik, Reflexivität und einem überlegten Einsatz solcher Tools ist derdie Forscherin in der Lage, eine zuverlässige, gehaltvolle und überzeugende qualitative Analyse zu erstellen, die neue Perspektiven auf die untersuchten Fragestellungen eröffnet. Weiterführende Unterstützung für Ihre qualitative Analyse Da die Qualität einer qualitativen Analyse auf einer soliden Methodik und einer sorgfältigen Auswertung der Daten beruht, stellt Ritme seine Expertise Forschenden mit einem umfassenden Angebot zur Verfügung: Leistungsstarke Softwarelösungen für Ihre qualitative Analyse – darunter NVivo, die Referenzlösung auf diesem Gebiet; Software-Schulungen, durchgeführt von erfahrenen Forschenden, um alle Funktionen optimal zu nutzen und Ihre methodischen Fähigkeiten zu stärken; Fachliche Weiterbildungen, um Ihre Praxis gezielt zu vertiefen und zu strukturieren. Unser Angebot umfasst außerdem EFFISCIANCE, ein strategisches Begleitprogramm rund um generative Künstliche Intelligenz, das speziell dafür konzipiert ist, KI gezielt in Ihre wissenschaftlichen Prozesse zu integrieren. Dieses Programm enthält ein Modul zur Anwendung von KI in der qualitativen Analyse sowie eine individuelle Begleitung, um KI-Agenten zu definieren und einzusetzen – mit dem Ziel, Effizienz zu steigern, Arbeitsabläufe zu optimieren und immer relevantere Erkenntnisse zu gewinnen. Sie suchen Unterstützung bei der Strukturierung Ihres Projekts?Unser Team begleitet Sie – von der Auswahl geeigneter Tools bis zur erfolgreichen Integration von KI in Ihre Forschungsumgebung. Kontaktieren Sie uns! Hinweis: Für diesen Inhalt ist JavaScript erforderlich. Lesen Sie auch 24/11/2025 Lösungen Wie konzipiert man eine qualitative Befragung und einen passenden Interviewleitfaden? Dieser Artikel bietet einen Überblick über bewährte Praktiken und bestehende Werkzeuge zur Erstellung eines Leitfadens für Interviews und einer relevanten qualitativen Untersuchung. Mehr darüber lesen Mehr darüber lesen 18/11/2025 Lösungen Wie man ein solides qualitatives Forschungsprojekt strukturiert? 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